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Auf dem Treffen im Juni hatten wir Gelegenheit, mal über unseren Tellerrand hinaus zu schauen: Wolfgang Stief und Constantin Gonzalez von der OpenSolaris User Group in München (MUSOSUG http://mucosug.org/) stellten uns das Unix-Betriebssystem OpenSolaris vor. Zuerst gab Wolfgang Stief einen groben Überblick woher OpenSolaris kommt, welche Distributionen es davon gibt und welche Vorzüge dieses System bietet. Das von Sun erstellte Betriebsystem Solaris wurde seit 2005 zu großen Teilen mit OpenSolaris freigegeben. OpenSolaris erfreut sich seitdem einer großen Gemeinde an aktiven Entwicklern, Mitgliedern und weltweiten Usergroups. Das Betriebssystem zeichnet sich besonders durch stabilen Code, langen Supportzyklen und aktueller Softwareversorgung aus. Anschließend gab Constantin Gonzalez eine Einführung in zwei der interessantesten Neuerungen in OpenSolaris: Das ZFS Filesystem und DTrace. ZFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes transaktionales, ganzheitliches Dateisystem mit integriertem Volume-Management, dass durch eine durchgängige Optimierung der Verwaltungsstruktur auf nie dagewesene Maßstäbe in Richtung Datensicherheit, Optimierung, Flexibilität, Performance und Zukunftssicherheit bei der Speicherung und Verwaltung von Daten setzt. Mac OS X 10.5 „Leopard“ kann ZFS lesen. Für Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ Server wurde ZFS zunächst angekündigt, dann aber doch aus den Developer Builds wieder entfernt. Auf der Webseite von Apple wird ZFS nicht mehr erwähnt. Der momentane Status ist ungeklärt.

Auf dem Treffen im Juni hatten wir Gelegenheit, mal über unseren Tellerrand hinaus zu schauen: Wolfgang Stief und Constantin Gonzalez von der OpenSolaris User Group in München (MUCOSUG) stellten uns das Unix-Betriebssystem OpenSolaris vor und welche Funktionen auch für Mac-User interessant sind. Zuerst gab Wolfgang Stief einen groben Überblick woher OpenSolaris kommt, welche Distributionen es davon gibt und welche Vorzüge dieses System bietet. Das von Sun erstellte Betriebsystem Solaris wurde seit 2005 zu großen Teilen mit OpenSolaris freigegeben. OpenSolaris erfreut sich seitdem einer großen Gemeinde an aktiven Entwicklern, Mitgliedern und weltweiten Usergroups. Das Betriebssystem zeichnet sich besonders durch stabilen Code, langen Supportzyklen und aktueller Softwareversorgung aus. Anschließend gab Constantin Gonzalez eine Einführung in zwei der interessantesten Neuerungen in OpenSolaris: Das ZFS Filesystem und DTrace.

ZFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes transaktionales, ganzheitliches Dateisystem mit integriertem Volume-Management, das durch eine durchgängige Optimierung der Verwaltungsstruktur auf nie dagewesene Maßstäbe in puncto Datensicherheit, Optimierung, Flexibilität, Performance und Zukunftssicherheit bei der Speicherung und Verwaltung von Daten setzt. Mac OS X 10.5 „Leopard“ kann ZFS lesen. Für Mac OS X 10.6 „Snow Leopard“ Server wurde ZFS zunächst angekündigt, dann aber doch aus den Developer Builds wieder entfernt. Auf der Webseite von Apple wird ZFS nicht mehr erwähnt. Der momentane Status ist ungeklärt.

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DTrace ist im weitesten Sinne ein Debugging-System, welches in das Betriebssystem (im Kernel) fest integriert wurde. Es kann bei Bedarf jederzeit zielgerichtet aktiviert und deaktiviert werden. Daraus ergeben sich Möglichkeiten zum Testen von Software, wo traditionelle Tools versagen. DTrace ist auch in Mac OS X verfügbar (man dtrace). Eine Erweiterung von Apple ermöglicht es, Prozessen DTrace auszuschliessen (z.B. iTunes), was dann leider zu Verzerrungen bei anderen Anwendungen führt.

Für alle Diejenigen, die OpenSolaris ausprobieren möchten, legte uns Constantin Gonzalez die Software VirtualBox ans Herz, eine in Deutschland entwickelte kostenlose Virtualisierungs-Software ähnlich Parallels oder VMware. VirtualBox steht den kommerziellen Produkten kaum nach und ist auf den gängigsten Betriebssystemen wie Windows, Linux, Mac OS X und OpenSolaris als Host System lauffähig. Als Client-System werden von VirtualBox eigentlich alle DOS- und Windows Systeme (von DOS/Windows 3.x bis zum heutigen Windows 7) unterstützt. Auf dem nächsten Treffen der MUCOSUG ist u.a. eine Install-Party geplant. Mehr Infos auf mucosug.org. Eine weitere Zusammenfassung von „OpenSolaris für Mac-User“ gibt es in englisch auf Constantin’s Blog. Dort kann man auch die Folien von dem Vortrag (in deutsch) runterladen.

1 Kommentar auf “Review: OpenSolaris für Mac-User”

  1. Roland sagt:

    Den wahren Grund warum SUN-Ingenieure unbedingt ZFS brauchen sieht man hier:
    http://channelsun.sun.com/video/shouting+in+the+datacenter/6160269001/

    Don’t try this at home! 🙂

    Viel Spaß

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