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Es klang noch im Frühjahr so viel versprechend: „mac2“ sollte eine deutsche MacExpo werden, wo sich Mac-Benutzer aus allen Bereichen treffen und austauschen sollten. Das Konzept aber schien nicht mehr aufzugehen. Der Veranstalter hat daher die Messe in den Kölner Rheinparkhallen im Oktober „auf unbestimmte Zeit verschoben“. Als Gründe werden angegeben: Apple bediene die traditionelle Kundschaft nicht mehr in ausreichendem Maße, so dass es im Profi-Segment weniger Anbieter gibt, die alleine für den Mac entwickeln. Da sich der Hersteller sowohl über den Online-Store direkt an den Endkunden wendet, verliert der Mac-Markt sein Nischendasein und die Anbieter reagieren entsprechend: eine reine „Macintosh“-Messe macht keinen Sinn. Gravierender noch aber sind die Folgen der Wirtschaftskrise: Da im „Kreativbereich“ sowohl die Kunden die Gürtel enger schnallen als auch die Hersteller ihre Vertriebskanäle überdenken, findet sich kein wirtschaftlich sinnvoller Grund mehr, teure Standmieten zu bezahlen, wenn das Publikum ausbleibt oder es auch einfacher erreicht werden kann. Bleibt als Hoffnungsschimmer nur noch Stuttgart.

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