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Auf dem 78. Münchner Mac-Treff, am 14. März 2012, wird uns Martin Held, Senior Business Consultant von Nuance, die Version 2.5 der Spracherkennungssoftware Dragon Dictate für Mac vorstellen. Während noch vor einigen Jahren ein längeres Training der Software zur Anpassung an die eigene Stimme für eine zuverlässige Erkennung notwendig war, ist die neue Version von Dragon innerhalb weniger Minuten benutzbar. Nuance war in den vergangenen Jahren im Bereich Apple sehr aktiv und hat die erfolgreichen Dragon Apps für iPhone und iPad, Dragon Dictation und Dragon Search, und auch die Spracherkennungssoftware Dragon Dictate für Mac auf den Markt gebracht. Mit Dragon Dictate können Texte oder Emails ganz einfach per Sprache verfasst und auch Programme mit Sprachbefehlen gesteuert werden. In Verbindung mit der kostenlosen App „Dragon Remote Microphone“ werden iPhone, iPod touch oder iPad zum Funkmikrofon, was den noch flexibleren Einsatz der mobilen Geräte erlaubt. Der Vortrag findet um 19 Uhr hier statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

2 Kommentare auf “Preview: Dragon Dictate für Mac”

  1. Konstantin sagt:

    Der Vortrag+Demo hat letztlich gezeigt, dass die Spracherkennung durch Maschinen immer noch arg in den Kinderschuhen steckt. Eine Herausforderung, der selbst aktuelle Computer mit spezialisierter Software nur unter ganz bestimmten Bedingugen gewachsen sind: akustische Justierung des Systems auf einen spezifischen Sprecher + ein spezifisches Mikrofon, sehr gute Qualität der Aufnahme; Dem System muss man erst mal die Sprechweise und den Wortschatz dieses Sprechers beibringen; und dieser darf dann keineswegs munter losquasseln, sondern muss ganz klar und deutlich d i k t i e r e n, damit die ganze Sache funktioniert.

    Zudem kann das System Dragon Dictate bisher nix mit vorhandenen Aufnahmen (z.B. aiff-Dateien) anfangen, sondern nur mit direkt eingesprochenen Diktaten.

    Meine Idee, mit einer solchen Software vorhandene Tondokumente zu verarbeiten, kann ich also erst mal vergessen, auch wenn diese deutlich gesprochen und von guter Aufnahmequalität sind.

    Hier führt wohl vorerst kein Weg daran vorbei, händisch zu tippen, oder diese Arbeit einer fähigen Schreibkraft zu übergeben.

    Die Arbeit der Schreibkraft kann der PC/Mac mit geeignetem Zubehör trotzdem erheblich erleichtern. Hier ein link dazu: audiotranskription.de

    Die Firma wurde von 2 jungen Sozialwissenschaftlern gegründet, die durch Forschungsinterviews selbst mit dem Thema konfrontiert worden waren.
    Sie haben spezielle USB-Fußschalter + Software für die Transkiption entwickelt, testen und bewerten die jeweils aktuellsten Aufnahmegeräte (nicht nur Interview-spezifisch) und verkaufen all diese Dinge auch, u.a. als Komplettpaket.
    Ein „Praxisbuch Transkription“ gibts dort als pdf kostenlos.
    Bei Interesse reingucken.

    Konstantin

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